Betrieb erfassen
Sie legen Betrieb, Kassen und Zuständigkeiten an. Bonspur zeigt, welche Angaben und Unterlagen zum jeweiligen System gehören können.

Ab 29 Euro monatlich
Ein einziger fehlender Nachweis kann bei Kassennachschau oder Betriebsprüfung unangenehme Rückfragen auslösen. Bonspur sammelt Unterlagen für Restaurants, Eisdielen, Imbisse und Bäckereifilialen an einem Ort und führt durch die Verfahrensdokumentation.
Wenn Unterlagen fehlen
Elektronische Kassen erzeugen Belege, Daten und Nachweispflichten. Im Alltag landen Handbücher, TSE-Zertifikate, Meldungen und Protokolle jedoch in verschiedenen Ordnern, E-Mail-Postfächern oder beim Kassenanbieter.
Die Verfahrensdokumentation wird oft aufgeschoben, weil niemand bei einer leeren Vorlage anfangen möchte. Dabei muss sie zum tatsächlichen Ablauf im Betrieb passen.
Zertifikate und Unterlagen zur technischen Sicherheitseinrichtung werden bei der Inbetriebnahme übergeben. Später sind sie häufig nicht dort, wo sie für Rückfragen gebraucht werden.
Elektronische Aufzeichnungssysteme müssen über ELSTER mitgeteilt werden. Ohne abgelegte Bestätigung bleibt offen, ob und wann die Mitteilung erfolgt ist.
Bei einer Kassennachschau müssen Unterlagen und Daten kurzfristig vorgelegt werden können. Erst an der Theke nach Exportwegen und Zugangsdaten zu suchen, schafft vermeidbaren Druck.
Ein klarer Ablauf
Bonspur fragt die Abläufe ab, die für Ihre Kasse und Ihren Betrieb relevant sind. Die Antworten und hochgeladenen Nachweise werden zu einer geordneten Unterlage, die Sie mit Ihrem Steuerberater besprechen können.
Sie legen Betrieb, Kassen und Zuständigkeiten an. Bonspur zeigt, welche Angaben und Unterlagen zum jeweiligen System gehören können.
Sie hinterlegen Kassenhandbuch, TSE-Unterlagen, Meldebestätigung, Wartungsprotokolle und Exporte. Jeder Nachweis bleibt bei der passenden Kasse statt in einem allgemeinen Ordner.
Der Fragebogen führt durch typische Abläufe wie Bedienung, Belegausgabe und Datenaufbewahrung. Die Ergebnisse bilden eine Arbeitsgrundlage für die betriebliche Verfahrensdokumentation.
Für den Kassenalltag
Bonspur ist auf kleine Betriebe mit wenigen Kassen ausgerichtet. Die Funktionen folgen den Unterlagen und Abläufen, die Steuerberater und Prüfer typischerweise anfragen.
Fragen übersetzen die Dokumentationsarbeit in betriebliche Schritte. Sie beantworten nur, was zu Ihrem Kassenablauf gehört.
Jede Kasse erhält einen eigenen Bereich mit Gerätedaten und Unterlagen. So bleiben Filialkasse und Ersatzgerät unterscheidbar.
Sie hinterlegen Zertifikate, Inbetriebnahmeunterlagen und weitere Belege zur technischen Sicherheitseinrichtung. Die Dokumente bleiben der richtigen Kasse zugeordnet.
Meldungen an die Finanzverwaltung und ihre Bestätigungen lassen sich zur Kasse ablegen. Das schafft einen nachvollziehbaren Stand für Rückfragen.
Kassenhandbücher, Wartungsbelege und Lieferantendokumente liegen gemeinsam in der Kassenakte. Die Suche in E-Mails und Papierordnern entfällt nicht vollständig, wird aber gezielter.
Sie halten fest, wo DSFinV-K-Exporte erzeugt werden und wer darauf zugreifen kann. Das erleichtert die Vorbereitung auf Kassennachschau und Betriebsprüfung.
Sie dokumentieren, wer im Betrieb Kassenänderungen, Tagesabschlüsse oder Unterlagen verwaltet. Das macht Abläufe auch bei Personalwechseln verständlicher.
Wiederkehrende Prüfungen von Unterlagen und offene Angaben bleiben sichtbar. Sie entscheiden selbst, welche Aufgaben für Ihren Betrieb relevant sind.
Weniger Suche, mehr Überblick
Bonspur ersetzt keine steuerliche Beratung. Es schafft eine geordnete Grundlage, damit Sie und Ihre Kanzlei über vollständige Unterlagen sprechen können.
Wenn die Kanzlei nach TSE, Meldung oder Verfahrensdokumentation fragt, sehen Sie den Zusammenhang. Sie müssen nicht zuerst mehrere Ablagen durchsuchen.
Kassenunterlagen bleiben nicht bis zum Besuch des Prüfers liegen. Sie können frühzeitig prüfen, was vorhanden ist und was noch beschafft werden muss.
Bei mehreren Verkaufsstellen lässt sich jede Kasse ihrer Filiale zuordnen. Das verhindert, dass Unterlagen verschiedener Standorte vermischt werden.
Betriebliche Kassenabläufe hängen nicht nur an einer Person. Die geführten Angaben machen sie für Vertretung und Steuerberater nachvollziehbarer.
Rechtlicher Rahmen
Bonspur orientiert sich an konkreten Anforderungen an elektronische Aufzeichnungssysteme. Die Anwendung nimmt Ihnen keine rechtliche Würdigung ab, hilft aber dabei, Unterlagen dafür geordnet zu führen.
Wer ein elektronisches Aufzeichnungssystem mit Kassenfunktion verwendet, muss dem Kunden grundsätzlich einen Beleg über den Geschäftsvorfall ausstellen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Finanzbehörde von der Belegausgabepflicht befreien.
Grundlage: § 146a Absatz 2 AbgabenordnungSteuerpflichtige müssen elektronische Aufzeichnungssysteme übermitteln. Die Mitteilung erfolgt nach den Vorgaben der Finanzverwaltung elektronisch, insbesondere über Mein ELSTER oder Schnittstellen.
Grundlage: § 146a Absatz 4 Abgabenordnung; BMF-Schreiben vom 28. Juni 2024, IV D 2 - S 0316-a/19/10011 :009
Julien Jimenez ist Herausgeber und Autor des Bonspur-Magazins und bereitet die Fachthemen für die Anwendung auf. Mehr zum Autor
Klare Preise
Der Betriebstarif kostet 29 Euro im Monat für bis zu drei Kassen. Für Steuerkanzleien gibt es einen Partnertarif, damit Kassenunterlagen mehrerer Mandanten strukturiert begleitet werden können.
Für Restaurants, Eisdielen, Imbisse und Bäckereifilialen mit bis zu drei Kassen.
29 Europro Monat
Für einzelne Betriebsstandorte.
Für Steuerkanzleien, die bis zu zwanzig Mandanten beim Kassenordner begleiten möchten.
149 Europro Monat
Für Kanzleien mit wiederkehrenden Kassenrückfragen.
Für Kanzleien oder Beratergruppen mit mehr Mandanten und mehreren Ansprechpartnern.
299 Europro Monat
Für wachsende Mandantenbestände.
Alle Preise verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer. Die Nutzung beginnt in der Pilotphase nach persönlicher Abstimmung.
Häufige Fragen
Die Antworten beschreiben den aktuellen Stand der Pilotphase und den vorgesehenen Einsatz im Kassenalltag.
Nein. Bonspur ist ein Werkzeug für die Ordnung von Unterlagen und die Erarbeitung einer Verfahrensdokumentation. Die steuerliche und rechtliche Beurteilung bleibt bei Ihnen und Ihrer steuerlichen Beratung.
Ja. Sie können die Unterlagen ablegen, die bereits vorliegen, etwa Kassenhandbuch, TSE-Zertifikat oder Meldebestätigung. Fehlende Dokumente bleiben als offene Punkte sichtbar und können beim Kassenanbieter oder der Kanzlei angefragt werden.
Der Tarif richtet sich an einzelne Restaurants, Eisdielen, Imbisse und Bäckereifilialen mit bis zu drei Kassen. Bei mehreren Standorten oder vielen Mandanten ist der Kanzleitarif der passendere Ausgangspunkt.
Bonspur führt durch die Angaben, aus denen eine betriebliche Verfahrensdokumentation entsteht. Ob die Dokumentation vollständig und passend ist, hängt von den Angaben, dem Kassenbetrieb und gegebenenfalls der Prüfung durch Ihre Kanzlei ab.
Bonspur hilft dabei, Unterlagen, Zuständigkeiten und Hinweise auf Datenexporte vorab zu ordnen. Die Bereitstellung der angeforderten Daten aus dem Kassensystem selbst erfolgt weiterhin über die vorhandene Kasse oder den Kassenanbieter.
Im Partnertarif verwalten Sie Kassenakten für bis zu zwanzig Mandanten. Er ist für Kanzleien gedacht, die wiederkehrende Rückfragen zu Dokumentation, TSE-Unterlagen und Meldungen strukturiert begleiten möchten.
Bonspur befindet sich in der Pilotphase. Früher Zugang wird nach einem kurzen Gespräch mit Betrieben und Kanzleien vergeben, deren Rückmeldungen zum vorgesehenen Einsatz passen.
Bonspur-Magazin
Das Magazin erklärt typische Pflichten und Unterlagen in einer Sprache, die im Betriebsalltag weiterhilft.
Dieser Entwicklungsbeitrag ordnet die Einführung des elektronischen Mitteilungsverfahrens ein. Er zeigt, welche Unterlagen dadurch im laufenden Betrieb wichtiger geworden sind.
Änderungen seit 2025Dieser Rechtsbeitrag erklärt die Belegausgabepflicht für elektronische Kassen in der Gastronomie. Er grenzt Pflicht, elektronische Belege und mögliche Befreiungen sauber voneinander ab.
Bonpflicht verstehenDieser Fristenbeitrag ordnet Ereignisse rund um Anschaffung, Inbetriebnahme und Außerbetriebnahme einer Kasse. Er erklärt die Berechnung der Meldefristen und die lange Aufbewahrung von Kassenaufzeichnungen.
Fristen eintragenPilotzugang und Vorführung
Sie müssen keine vollständige Unterlagenliste vorbereiten. Schreiben Sie, welche Kassen Sie nutzen und wo Ihnen gerade Dokumente oder Antworten fehlen.
Ob einzelne Filiale oder Steuerkanzlei: Beschreiben Sie kurz Ihren Bedarf. Wir melden uns mit einem passenden Vorschlag für Vorführung, frühen Zugang oder ein Angebot.